Abenteuer Regenwald

Expedition in die wilden Wälder Borneos

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Natur erleben

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ohne Kompromisse

Warum in den Regenwald?

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Borneo

Borneo beheimatet einen der ältesten Regenwälder der Welt. Obwohl es hier noch große zusammenhängende Waldgebiete gibt, ist dieser mit seiner einzigartigen Flora und Fauna in Gefahr. Illegaler Holzeinschlag, wachsende Palmölplantagen und der Bau von Staudämmen drohen dieses Paradies auszulöschen.

Noch haben wir eine Chance Zeitzeuge der 130 Millionen Jahre alten Evolutionsgeschichte Borneos zu werden. Als Forscher und Abenteurer wollen wir in die letzten unzugänglichen Regionen Borneos reisen um dort eine Vielfalt an Säugetieren, Pflanzen, Insekten, Reptilien und Amphibien zu beobachten und vielleicht sogar Tierarten zu entdecken oder wiederzuentdecken.

Konkret geht es uns um 2 Arten. Die letzten Menschenaffen Südostasiens, Orang-Utans, und eine extrem seltene Schleichkatze, der Schlichtroller. Diese beiden Spezies sind hauptsächlich durch Verlust von Lebensraum und Fragmentierung des Waldes bedroht. Um Sie schützen zu können, wäre ein Nachweis der erste Schritt und so machen wir uns auf in den Regenwald, wo wohl auch noch so manche Überraschungen auf uns warten werden.

Sei auch du bei diesem einzigartigen Abenteuer dabei!

  • In erster Linie ist das Gebiet super interessant, weil ich dort eine extrem seltene Schleichkatze, den Schlichtroller, gesehen habe, nachts versteht sich. Von der Seltenheit her toppt die jeden Orang Utan. Auch wenn diese als vom Aussterben bedroht gelten, ist der Schlichtroller viel bedrohter (nur noch nicht genau durch die IUCN untersucht). Außerdem gibt es nur sehr wenige Infos über diese Art.

    Lars Fehlandt Fernwind - Expeditionsleiter

Der Preis für 14 Tage Abenteuer

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2700€

Termin 2018:

  • 25. März – 07. April
  • Bei großer Nachfrage kann eine zweite Expedition geplant werden.

Das ist im Preis inbegriffen:

  • 2 Guides (+Reiseleitung)
  • Unterkünfte (inkl. Traditionelles Langhaus, ausgenommen Kuching)
  • Verpflegung (excl. Restaurantbesuche)
  • Transport ab und bis Kuching
  • Equipment (Hängematte, Tarp, Parang)
  • Kamerafalle (für die Dauer der Expedition)
  • Elektrolyte, Nahrungsergänzungsmittel
  • Notfallmedikamente
  • Sondergenehmigung zum Betreten der Sperrgebiete in Sarawak

Nicht inbegriffen: Reise nach und Unterkunft in Kuching, Kleidung, Schlafsack

Voraussetzungen für die Teilnahme

  • körperliche Fitness (Trekking mit 18-20 kg Rucksack bei tropischen Bedingungen)
  • Teamfähigkeit
  • Komfortzonenflexibilität
  • Keine Angst vor Kleingetier
  • Erfahrung mit Reisen und Zurechtfinden in fremden Ländern
  • Lust auf Abenteuer und neue Herausforderungen
  • optional: Ausbildung bzw. Erfahrung in Medizin, Fotografie/Filmen, Reisejournalismus o.ä.

Regenwaldtrekking in Borneo

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Das erwartet dich

Am ersten Tag unseres Abenteuers treffen wir uns in Kuching (Malaysia, Sarawak). Von dort geht es zu bei einem Schmied, der noch die traditionellen Buschmesser, sogenannte Parang, herstellt, mit denen wir uns später durchs Dickicht schlagen werden. Weiter geht es per Nachtbus nach Sibu, um während des Sonnenaufgangs per Boot flussaufwärts nach Kapit zu tuckern. Nach einem kurzen Aufenthalt geht es weiter mit dem Boot und auf der Ladefläche von Pick-up Trucks über Holzfällerpisten in das verschlafene Dorf Long Unai mitten im Regenwald.

Die Einwohner selbst bezeichnen dieses Dorf als “letztes Dorf in Sarawak”. Am Balui gelegen, ist das Dorf die erste Siedlung an dem später mächtigen Rajang River. Dort werden wir uns erst einmal an die tropischen Bedingungen gewöhnen, erste Tagestouren in den Regenwald unternehmen und Kamerafallen platzieren, die wir auf dem Rückweg wieder einsammeln werden. Am fünften Tag geht es dann so richtig los: Zu Fuß machen wir uns auf in das Expeditionsgebiet nahe der Grenze zu Indonesien. Dort werden wir ein Basislager errichten, in Hängematten schlafen, Tag- und Nachttouren unternehmen und mit etwas Glück eine Vielzahl an Tieren beobachten können.

Am zwölften Tag kehren wir ins Dorf zurück und dürfen für einen Abend noch einmal das traditionelle Dorfleben genießen. Auf der Rückreise in die Zivilisation besuchen wir einen Markt und übernachten in einem der letzten traditionellen Langhäusern der Gegend. Zu guter letzt lassen wir dieses einmalige Abenteuer noch bei einem gemeinsamen Essen in Kuching ausklingen.

Tag Programm
1 Treffen in Kuching, Besuch beim Schmied und Fahrt nach Sibu
2 Fahrt von Sibu nach Long Unai über Kapit
3-4 Akklimatisierung im Dorf und erste Urwaldwanderung
5-11  Expedition im Urwald
12 Rückkehrt ins Dorf, Dorfleben
13 Zurück in Kapit, traditionelles Langhaus
14 Fischmarkt Sibu, zurück nach Kuching

Impressionen der Sondierungsexpedition im November

Noch Fragen?

Wie sicher bin ich auf der Expedition?

Bei einer solchen Expedition ist es oberstes Gebot gut vorbereitet zu sein. Unser Expeditionsleiter Lars ist bereits im November für eine Sondierung des Geländes in das Expeditionsgebiet gefahren. Am größten ist die Gefahr von kleinen Verletzungen: verstauchte Knöchel, Blasen, Schürfwunden etc. Diese können mit der mitgebrachten medizinischen Ausrüstung ohne Probleme behandelt werden. Für andere Notfälle haben wir spezielle Medikamente (gegen allergische Schocks oder hohes Fieber) und Spezialbandagen.

Während unser Expedition werden wir jederzeit über einen GPS Tracker und einen Emergency Tracker ortbar sein, sowie ein Satellitentelefon bei uns tragen. Zusätzlich gibt es von den lokalen Guides ein Sicherheits-Briefing.

Kann ich die Expedition abbrechen, wenn ich krank werde oder einen Unfall habe?

Sollte es zu einer ernsthaften Notsituation kommen, können wir per Helikopter evakuiert werden.

Was gibt es zu essen?

In den Städten werden wir in Restaurants essen. In den Dörfern werden wir mit der dort ansässigen Küche verpflegt. Im Urwald kochen wir auf kleinen Feuern oder den mitgebrachten Gaskochern. Dort besteht unsere Kost hauptsächlich aus Reis und anderen leichten und energiereichen Nahrungsmitteln. Hier hat Gewicht Priorität und wir werden uns kaum Luxus erlauben können. Dazu kommen Nahrungsergänzungsmittel und Elektrolyte, da wir sehr viel schwitzen werden.

Wie komme ich zum Startpunkt der Expedition?

An- und Abreise musst du dir selbst organisieren. Dann kannst du selbst entscheiden, welche Fluglinie du nimmst und ob du früher kommen oder länger bleiben möchtest. Wir geben dir aber gerne Tipps und du kannst deine Reise mit anderen Gruppenmitgliedern abstimmen. Außerdem empfehlen wir, etwas früher anzureisen, damit sich der Körper an das Klima gewöhnen und der Jetlag abklingen kann.

Welche Ausrüstung brauche ich für Borneo?

Das Equipment für die Gruppe (GPS-Geräte, Satellitentelefon, Hängematten, Tarp, Elektrolyte, Notfallmedikamente, Kamerafalle) bringen wir mit. Du brauchst einen großen Rucksack (ca. 70 Liter), Drybags, Lampen, angemessene Kleidung und eine Reiseapotheke (Durchfall, Fieber, Antibiotika und ggf. Prophylaxen). Nach der Bewerbung bekommst du eine genaue Packliste von uns.

Wo schlafen wir?

Während der Expedition schlafen wir in speziellen Hängematten mit Moskitonetzen, die wir selbst tragen. Dafür brauchst du eine Matte und einen leichten Schlafsack/eine Decke. Solange wir uns in Dörfern befinden, werden wir bei den Dorfbewohnern als Gäste untergebracht sein.

Wie bewerbe ich mich?

Wenn die Bewerbung offen ist, findest du auf der Expeditionsseite einen Button mit der Aufschrift “Jetzt bewerben!”. Dieser führt dich zu einem Fragebogen, der dafür da ist, um dich besser kennen zu lernen und einen ersten Eindruck zu gewinnen. Dabei gibt es keine falschen Antworten! Der Fragebogen ist kein Abweisungsgrund. In weiterer Folge führst du ein Gespräch mit jemandem aus dem Expeditionsteam, um zu kären, ob die Tour das richtige für dich ist. Alles weitere wird persönlich geklärt.

Wie bezahle ich?

Die Hälfte der Expeditionskosten muss innerhalb von fünf Tagen nach der Zusage für die Teilnahme auf unser Konto überwiesen werden. Der Rest ist zwei Wochen vor der Expedition fällig.

Die Stornobedingungen lassen wir dir nach deiner Bewerbung im Detail zukommen.

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